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Wie schützt man sich als Start-Up vor Cyberangriffen?

Die Digitalisierung macht auch vor Start-Ups nicht halt. Der Internetauftritt ist ein wichtiges Marketinginstrument und unabdingbar, um neue Kunden zu erreichen. Mit der Digitalisierung der Geschäftsmodelle wächst aber auch die Gefahr von Cyberattacken. Solche Hackerangriffe können Websites über mehrere Tage lahm legen und im schlimmsten Fall erbeuten die Täter sensible Nutzerdaten. Im Interview erläutert Fulvio Elia von AXA Winterthur wie sich Start-Ups vor Cyberangriffen schützen können.

start-up vor cyberangriffen

Kürzlich wurden vier grosse Schweizer Online-Shops Opfer von Cyberangriffen. Die Täter legten die Internetseiten von Digitec, Galaxus, Interdiscount und Microspot für längere Zeit lahm. Konsumenten konnten während dem Angriff nicht mehr auf die Webshops zugreifen. Auch Nutzerdaten können das Ziel von Cyberattacken sein, wie der vermutete Angriff auf die Datenbank der SVP letzte Woche zeigt. Um sich optimal zu schützen, hat Fulvio Elia von AXA Winterthur einige Tipps für Start-Ups zusammengestellt, die er im folgenden Interview erläutert.

 

Wie können sich Start-Ups vor Cyberangriffen schützen?

Elia: Es empfiehlt sich, eine gängige Antivirus-Software und Firewall mit automatischem Update zu installieren. Wichtig ist, dass die Daten regelmässig mittels Backup separat gesichert werden (idealerweise täglich). Schützenswerte Daten sollten zusätzlich, z.B. mittels Verschlüsselung, gesichert werden. Das Betriebssystem sollte in geeigneten Abständen aktualisiert werden, denn eine aktuelle Windows-Version bietet mehr Schutz als ein altes Windows XP.

Öffnen Sie nie Attachements mit dubiosem Inhalt oder Absender. Öffnen Sie auch keine fremden USB-Sticks auf Ihrem Computer, denn diese könnten schädliche Software wie Trojaner enthalten, die sich unbemerkt im System einschleichen und den Computer ausspionieren.

Trotz allen Vorsichtsmassnahmen: Absolute Sicherheit gibt es leider nicht.

Die AXA Winterthur versichert Start-Ups und KMU’s spezifisch gegen Cyberangriffe. Wie weit der Versicherungsschutz geht, erfährt man im folgenden Interview, auf der Website von AXA Winterthur oder in der handlichen Broschüre zu Cyberversicherungen.

 

Was beinhaltet die Versicherungsschutz und was nicht?

Elia: Versichert werden die Wiederherstellungskosten des Betriebssystems, der Programme und Daten nach einem Cyber-Angriff oder einem Virenbefall, ein allfälliger Umsatzausfall weil beispielsweise während des Unterbruchs Aufträge nicht abgeschlossen werden konnten oder der Web-Shop nicht funktionierte. Ebenfalls sind Mehrkosten für Überzeit/Wochenendarbeit versichert.

Versichert sind auch Haftpflichtansprüche Dritter, nachdem beispielsweise Kundendaten gestohlen wurden. Ausgeschlossen sind Vermögensverluste (z.B. eine gefälschte Rechnung wird auf der Datenbank eines Kunden mittels Cyber-Angriff eingeschleust und irrtümlich bezahlt) oder Lösegeldforderungen.

 

Wie viel kostet eine solche Versicherung?

Elia: Die Jahresprämie beträgt je nach Unternehmung ca. CHF 350.

 

Wer sollte sich diesbezüglich versichern lassen?

Elia: Alle Unternehmen, die von der Informatik abhängig sind.

start-ups vor cyberangriffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Fulvio Elia, Product Development AXA Winterthur)


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