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Start-up „Noonee“ entwickelt Sessel zum Anschnallen

Das Schweizer Unternehmen Noonee entwickelt den Melchstuhl des 21. Jahrhunderts. Das Produkt unterstützt Industriearbeiter beim längerem Stehen am Fliessband.

noonee

Im Robotik-Labor der ETH Zürich hat das Schweizer Startup Noonee einen Stuhl entwickelt, den man sich anschnallen und über den Hosen tragen kann. Noonee will damit primär Industrie- und Fliessbandarbeiter ansprechen.

Persönliche Erfahrung brachte die Idee

CEO Keith Gunura arbeitete in einer Verpackungsanlage, wo er täglich bis zu zehn Stunden stehen musste. Jeden Abend waren seine Beine erschöpft. Das brachte ihn zum Nachdenken, worauf er ein paar Jahre später im Labor der ETH die Idee des „chairless chairs“ entwickelte.

Komplexes Exo-Skelett

Ein Mitarbeiter des Robotik-Labors arbeitete eine Woche in einer Autofabrik in Deutschland, um die zentralen Abläufe und Bewegungen eines Industriearbeiters zu studieren. Das Konzept des „Chairless Chairs“ ist im Grunde simpel, aber hoch ausgeklügelt. Ein Exo-Skelett aus Aluminium wird an den Beinen und Füssen befestigt – wie bei einem Melchstuhl – und ermöglicht so einen normalen Gang. Das Skelett lässt sich anschliessend per Knopfdruck fixieren, was eine aufrechte und stabile Position ermöglicht, ohne viel Energie zu verwenden. Noonee erhofft sich dadurch die Produktivität der Angestellten zu steigern und gleichzeitig Gesundheitskosten für die Arbeitgeber zu senken.

Die „Chairless Chairs“ befinden sich momentan noch in der Testphase in Deutschland und Grossbritannien. Mit einem Marktstart ist frühestens 2015 zu rechnen. Ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben.

Der vollständige Artikel ist auf 20Minuten verfügbar. Noonee sucht noch Test-Partner in der Schweiz. Interessierte können sich direkt bei CEO Keith Gunura melden.

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3 Kommentare zu “Start-up „Noonee“ entwickelt Sessel zum Anschnallen

  1. Eine wirklich innovative Idee! Falls dieser Sessel qualitativ wirklich hochwertig ist und den Belastungen standhalten kann, wird es interessant sein zu beobachten wie erfolgreich das Konzept ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein solcher Sessel in vielen Unternehmen gerne gesehen wird, da die Mitarbeiter entlastet werden und auch deutlich weniger Fehlzeiten aufgrund von Krankheiten auftreten werden. Eventuell könnte man die Formen des Sessels mit denen eines Relaxsessel synchronisieren, sodass er zusätzlich entspannend wirken kann. Man darf gespannt sein!

  2. Lieber Keith Gunura, seit 35 Jahren beschäftige ich mich mit dem Sitzen. Ich habe über das Thema eine Doktorarbeit geschrieben, die 1993 in veränderter Form im Hanser Verlag erschien. Ich habe manches Möbel dazu entwickelt und benutze selbst in meiner Wohnung keine traditionellen Stühle mehr. Ich bin sehr daran interessiert, Ihren stuhllosen Stuhl einmal zu testen. Ich könnte dazu auch etwas verfassen. Und natürlich wäre ein Austausch mit Ihnen und Ihren Kolleginnen für mich recht interessant. Am 16. November halte ich hier, in Berlin, einen Vortrag zum Thema Sitzen. Ich habe vor, ein paar alternative Halteobjekte vorzustellen. Dabei habe ich an so etwas gedacht, was Sie nun vorstellen. Und nur deshalb habe ich Sie überhaupt ausfindig gemacht. Geübt habe ich immer schon, ohne Unterstützung in der Sitzhaltung zu stehen. Und nun bietet sich Ihre Unterstützung wunderbar an. Es braucht nicht allzu viel Kraft und für Nutzer wird es mit der Zeit immer leichter werden, weil sie die entsprechende Muskulatur ausbilden. Meinen herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Idee. Ich grüße Sie sehr herzlich und hoffe, von Ihnen zu hören, Hajo Eickhoff

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