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Schweizer Sharing Economy auf dem Vormarsch

Die neue Sharing Economy wird hauptsächlich von internationalen Konzernen wie Uber und Airbnb geprägt. Auch die Schweiz hat eine lebendige Sharing Economy, die gerade neue Geschäftsmodelle auf den Markt bringt.

Sharing Economy Schweiz

Die Sharing Economy befindet sich gerade in einer starken Wachstumsphase. Unternehmen wie Uber und Airbnb weiten ihre Geschäftstätigkeit immer weiter aus und operieren in zahlreichen Ländern. Auch Investoren werden auf die neuen Unternehmen aufmerksam. Kürzlich erhielt Uber eine Finanzierung vom Staatsfond von Saudiarabien in der Höhe von 3,5 Mia. Franken. Dies ist die grösste Summe, die jemals in ein nicht börsenkotiertes Jungunternehmen investiert wurde. Die Investition wird für beide Seiten als strategische Allianz gesehen, da der nahe Osten und Asien ein enormes Marktpotenzial darstellen.

Ursprung im Silicon Valley

Die Sharing Economy ist kein neues Phänomen, wie die alten studentischen Mitwohnzentralen zeigen. Einen kometenhaften Aufstieg erlebte die Branche aber erst mit der Gründung von Uber im Jahr 2009. Der Taxivermittlungsdienst wurde von Travis Kalanick und Garrett Camp im kalifornischen Silicon Valley gegründet und verbreitete sich seitdem rasant auf der ganzen Welt. Schnell kamen weitere Geschäftsmodelle wie der Wohnungsvermittlungsdienst Airbnb (2013) oder der Parkplatzvermittler ParkU (2013) hinzu.

Die Sharing Economy musste auch schon einiges an Kritik einstecken. Die etablierten Unternehmen aus der Taxi- und Hotelindustrie wehrten sich vehement gegen die neuen Konkurrenten. Da sie keine staatlichen Auflagen wie Sozialabgaben, Hygienestandards, Sicherheitsvorschriften oder Mindestausbildungen beachten müssen, können die neuen Unternehmen ihre Dienstleistungen um einiges günstiger anbieten.

Einige Regierungen griffen zu drastischen Regulationen, um wieder Gleichberechtigung unter den Marktteilnehmern zu gewährleisten: In Berlin wurde dazu ein Zweckentfremdungsverbotsgesetz eingeführt. Der SVA Zürich fordert Uber Schweiz zu einer Nachdeklaration von AHV-Abgaben auf, weil die Schweizer Uberfahrer rechtlich als Angestellte behandelt werden. Das Unternehmen wird den Entscheid voraussichtlich vor Gericht ziehen.

Schweizer Sharing Economy

In der Schweiz sind Uber und Airbnb ebenfalls aktiv. Wir kennen aber auch eine eigene starke Sharing Economy:

  • Sharely: Die Online-Plattform wurde 2013 über STARTUPS.CH gegründet und hat sich seitdem auf die Vermietung von Alltagsgegenständen spezialisiert. Das Angebot ist kostenlos für die Mieter, da sich die Plattform über einen Anteil an den Mieterträgen finanziert.
  • Rentscout: Das Miet- und Vermietportal wurde von drei Jungunternehmern aus dem Aargau gegründet. Allein im ersten Monat nach der Aufschaltung der Plattform wurden eine halbe Million Inserate aufgeschaltet.
  • Shareline: Das Jungunternehmen bietet eine Austauschplattform für Dienstleistungen aller Art an. Vom Catering bis zum Finanzberater findet man alles.


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