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Neue Drohnen-Technologie als Start-Up-Chance

Bisher wurden Drohnen oft genug als Freizeitspass verkauft. Doch die technischen Wunderflieger kommen vermehrt auch für die Lieferung von Online-Bestellungen in Frage, erledigen Überwachungsaufgaben und führen andere kommerzielle Einsätze aus.

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Immer häufiger sind unter dem Weihnachtsbaum Drohnen fürs Kinderzimmer zu finden. Doch die Dinger sind längst nicht mehr nur als Spielzeug zu gebrauchen. Denn die Entwicklung von hochpräzisen, intelligenten Fluggeräten für den kommerziellen Gebrauch schreitet in Windeseile voran. Und schon in naher Zukunft werden Weihnachtsgeschenke laut Analysten von ebensolchen fliegenden Pöstlern in die Haushalte geliefert.

Überwindung der «letzten Meile»

Momentan wird viel Geld in den Bau von GPS-gesteuerten Transportdrohnen investiert. Denn während die Auslieferung von Internet-Bestellungen durch die Post oder ein Logistikunternehmen problemlos funktioniert, erweist sich die sogenannte «letzte Meile» als grösste Herausforderung. Darunter versteht man den Weg vom Logistikzentrum bis zur Haustüre. Hier sollen «fliegende Päckli» die Logistik revolutionieren.

Dank überschaubarer Distanzen ist die Dringlichkeit des Drohneneinsatzes etwa in Form von fliegenden Briefträgern nicht so gross. Zudem passen die meisten Pakete in den Milchkasten und erreichen auf diesem Weg den Empfänger schon bei der erstmaligen Zustellung. Anders etwa im Gesundheitswesen, wo Eilpakete wie Laborproben oder Arzneimittel schnellstmöglich per Drohnen-Einsatz losgeschickt werden können. Die Schweizerische Post testete im Sommer 2015 den fliegenden Postboten. Und im Sommer 2016 kamen in der Stadt Bern erstmals Mini-Roboter zum Einsatz.

Autonome Lieferdrohnen

Eine ganz andere Situation trifft man etwa in den Vereinigten Staaten an: Dort wollen Online-Riesen wie Google oder Amazon, aber auch Warenhäuser wie Walmart, die Kundenlieferung via Drittpartei gänzlich umgehen. So sollen eingekaufte Waren inskünftig direkt ab Kasse oder Warenlager via Drohne zur Kundschaft gelangen. Einziger Stolperstein ist zur Zeit noch die luftfahrttechnische Abwicklung betreffend Sicherheit. Aber keine Frage: Den autonomen Lieferdrohnen gehört die Zukunft.

Neue Startup-Business-Ideen

Nebst logistischen Einsätzen kommen Drohnen schon heute als fliegende Kameras zum Zug. So überwacht etwa die Zürcher Polizei immer mehr Grossanlässe mit solchen Drohnen. Und in den USA werden Inspekteure und Helikopter immer häufiger durch Drohnen ersetzt, um etwa Anlagen und Bauwerke zu observieren.

Schweizer Startups dürften insbesondere der kommerziellen Drohnen-Einsatz in den verschiedensten Branchen interessieren. Zwar verbietet das heutige Luftraumgesetz einen Einsatz von Drohnen in öffentlichen Räumen. Man denke aber an die Landwirtschaft oder innovative Bereiche wie die Lawinensicherung, wo Luftaufnahmen mittels Drohnen-Einsatz oder das Einfangen der Umgebung zwecks virtueller Erkundung immer bedeutender werden.

Kurzum: Momentan besteht für Startup-Firmen noch kein konkreter Handlungsbedarf. Es lohnt sich jedoch, die Entwicklung der Drohgentechnologie im Auge zu behalten – und dies ganz unabhängig von der Branche, in der man tätig ist. Denn schon heute ist klar, dass in diesem Bereich noch viel Neues zu erwarten ist.

Weitere spannende Beiträge im Onlinemagazin von localsearch.ch.

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