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Grundregel Nr. 2: Analysieren Sie Ihren Absatzmarkt!

10 gewinnt! Die 10 Grundregeln für eine erfolgreiche Firmengründung


Grundregel Nr. 10

Den Schritt in die Selbständigkeit wagen, Unternehmer werden! Wer träumt nicht davon? Sein eigener Chef zu sein ist immer ein Thema – vielleicht erst recht in einer Rezession, wie wir sie heute erleben, wenn der angestammte Arbeitsplatz plötzlich alles andere als sicher ist. Damit die Selbständigkeit nicht in der Selbstaufgabe endet, stellen Ihnen die Berater der Gründerplattform STARTUPS.CH die 10 Grundregeln für eine erfolgreiche Firmengründung vor. Diese Regeln hat STARTUPS.CH auf der Grundlage der praktischen Erfahrung aus über 1‘000 Firmengründungen für Sie zusammengestellt. Damit Sie sicher und erfolgreich Ihre Firma gründen können.

Grundregel Nr. 2: Analysieren Sie Ihren Absatzmarkt!

Hier gibt es die Grundregel zum Download als PDF.

Jeder Rennfahrer analysiert zuerst die Strecke, bevor er sich in ein Rennen wagt. Genau dies sollten Sie auch machen – analysieren Sie Ihre Rennstrecke, Ihren Markt. Jungunternehmer sind von Ihrer Idee fasziniert und überzeugt – zu Recht, schliesslich ist diese Eigenschaft ein Teil ihres Erfolgs. Jedoch wird dabei vor lauter Euphorie oft vergessen, eine kritische Marktanalyse durchzuführen. Lassen Sie sich von Ihrer Geschäftsidee nicht restlos blenden und seien Sie ehrlich zu sich selbst. Verzichten Sie auf den Eintritt in einen hoffnungslosen Markt – schliesslich würden Sie auch nicht mit einem Familienkombi in ein Formel 1-Rennen steigen. Die Berater von STARTUPS.CH empfehlen Ihnen vor der Firmengründung ausreichend Zeit und Geld in eine Marktanalyse zu investieren. Die erfolgreiche Analyse beinhaltet die Auseinandersetzung mit der eigenen Branche, den Kunden sowie der Konkurrenz. Dies wird Ihnen helfen Ihre Produkte und Dienstleistungen besser auf Ihre Zielgruppe abzustimmen. Unter Umständen stellt sich dabei heraus, dass Ihr Rennwagen kaum Chancen hat, oder aber, dass sich Ihre Konkurrenz besser warm anziehen sollte. Egal wie das Resultat der Analyse ausfallen wird, Sie werden langfristig betrachtet finanziell belohnt werden – denn Geld, das nicht falsch investiert wurde, ist gewonnenes Geld. Wie sich Ihr Unternehmen im bereits bestehenden Umfeld positionieren lässt, zeigt Ihnen anschliessend die SWOT-Analyse auf.

Die erfolgreiche Marktanalyse – drei entscheidende Fragen

Frage 1: Wie sieht meine Branche aus?

Analysieren Sie als erstes die Branche, in welcher Sie zukünftig erfolgreich Geld verdienen möchten. Versuchen Sie herauszufinden, ob sich in dieser Branche in naher Zukunft Innovationen abzeichnen – stehen neue Produkte, Technologien oder Materialien an? Bewerten Sie die verschiedenen Teilbereiche Ihrer Branche und achten Sie auf aktuelle Trends. Meiden Sie Teilbereiche, die im Abwärtstrend sind. Ein bereits sinkendes Schiff wird sinken, mit oder – vorteilhafterweise – ohne Sie. Sind Sie mit Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung in einem expandierenden Teilbereich, so ist das eine gute Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung Ihrer Idee.

Frage 2: Wer sind meine potentiellen Kunden?

Nach der Analyse der Branche sollte Ihr Fokus auf Ihren potentiellen Kunden liegen. Wer ist eigentlich an meinem Produkt interessiert und kann er sich es auch leisten? Das beste, schönste und genialste Produkt ist nur dann erfolgreich, wenn jemand es haben möchte. Definieren Sie als erstes die Zielgruppe für Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung. Überlegen Sie sich dabei, ob Ihre Zielgruppe genügend finanzielle Mittel verfügt, um Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung kaufen zu können. Falls dem nicht so ist, sollten Sie sich entweder eine neue Zielgruppe suchen oder Ihr Angebot auf die bestehende Zielgruppe anpassen. Möglicherweise besteht auch gar keine Zielgruppe für Linkshänderlöffel – auch Ihre Idee sollten Sie gegebenenfalls überdenken. Anschliessend analysieren Sie die Anzahl der potentiellen Kunden in Ihrem vordefinierten Einzugsgebiet. Sie werden vielleicht nur wenige Stadtbewohner finden, die Interesse an Ihrer innovativen Erntemaschine haben.

Frage 3: Wer sind meine Konkurrenten?

Die Beantwortung dieser Frage ist oft schwieriger als angenommen. Grundsätzlich gilt es zwei Gruppen von Konkurrenten zu unterscheiden: Coca Cola, Pepsi Cola, Afri Cola, Aldi Cola – die erste Gruppe besteht aus Unternehmen, die dasselbe Produkt bzw. die gleiche Dienstleistung anbieten wie Sie (Produktkonkurrenz). Vor allem bei innovativen Produkten/Dienstleistungen, die sonst noch niemand anbietet, machen viele Jungunternehmer den Fehler, dass sie sich bei der Konkurrenzanalyse nur auf diese Gruppe abstützen. Schnell kommt man zum Schluss, im vordefinierten Gebiet ein einzigartiges Produkt bzw. eine einzigartige Dienstleistung anzubieten. Geblendet vom erwarteten Gewinn, wagen viele den Markteintritt und wundern sich später über den ausbleibenden Erfolg. Zur zweiten Gruppe gehören Unternehmen, die zwar ein anderes Produkt bzw. eine andere Dienstleistung anbieten, aber damit das gleiche Kundenbedürfnis befriedigen (Bedürfniskonkurrenz) – in unserem Beispiel Spass und Unterhaltung in der Freizeit. Aber nicht erschrecken: Diese Analyse kann Ihnen so richtig die Augen öffnen und Sie wieder auf den harten Boden der Realität zurückholen! Vielleicht möchten Sie einen Vergnügungspark eröffnen. Die Produktkonkurrenten sind alle anderen Vergnügungsparks in Ihrer Umgebung – aber was ist mit den Bedürfniskonkurrenten? Verschiedenste Anbieter von Spass und Unterhaltung stehen mit Ihnen im Wettbewerb und ringen um die „Freizeitgelder“ der Zielgruppe: Kinos, Zoos, Einkaufszentren, Badeanlagen, Konzerthallen, Strandbäder, Sportanlagen, Go- Kart-Strecken und so weiter. Somit können hier alle Unternehmen als Konkurrenten betrachtet werden, die Ihrer Zielgruppe eine spannende Freizeitbeschäftigung anbieten.

Tipp 1: Internet kann auch schlauer machen!

Viele Marktanalysen wurden bereits von grossen Institutionen gemacht. Im Internet finden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch wichtige Informationen über Ihren Markt.

Tipp 2: Nutzen Sie Synergien!

Sie möchten eine Marktanalyse von einer kompetenten Fachperson durchführen lassen, haben aber nur beschränkte finanzielle Mittel zur Verfügung? Melden Sie sich bei einer Universität oder Fachhochschule. Diese können Ihnen häufig eine kostengünstige Marktanalyse bieten, indem diese in eine Projektarbeit einbezogen wird.

SWOT-Analyse – Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren

SWOT steht für die vier englischen Wörter Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren). Nun nehmen Sie die Resultate der drei analysierten Bereiche (Branche, Kunden und Konkurrenz) und positionieren Ihr eigenes Unternehmen geordnet nach Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren in das bestehende Umfeld. Am besten arbeiten Sie diese Punkte in einem Brainstorming zusammen mit Ihren Geschäftspartnern aus. Achten Sie dabei darauf, dass unter den Stärken und Schwächen interne und unter den Chancen und Gefahren externe Punkte betrachtet werden. Gut Ding will Weile haben – investieren Sie genug Zeit, um Ihre Marktanalyse zu machen. Sie ist eine wichtige Grundlage, die mitentscheiden wird, ob Ihre Geschäftsidee zum Prädikat „Produkt des Jahres“ oder „Ein weiteres Ding, das die Welt nicht braucht“ führen wird.

Ihre Firmengründung oder Umwandlung führen Sie am besten über STARTUPS.CH aus! Bei STARTUPS.CH werden Sie vor und nach Ihrer Firmengründung professionell beraten. Sie können sich hier für ein Beratungsgespräch anmelden oder kostenlos Unterlagen anfordern.

Auf STARTUPS-TV können Sie interessante Filmbeiträge zum Thema „Erfolgreiche Firmengründung“ schauen – mit vielen Informationen, Tipps und Tricks.

Wollen Sie eine Firma gründen? STARTUPS.CH ist der Schweizer Marktleader im Bereich Firmengründungen. Wir bieten Neugründern eine persönliche Beratung vor Ort, Businessplanberatung und eine professionelle Online-Gründungsplattform.

Erfahren Sie hier 9 Gründe warum Sie Ihre Firmengründung über STARTUPS.CH realisieren sollten.

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