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Freihandelsabkommen Schweiz – China

Am 1. Juli 2014 ist das neue Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China in Kraft getreten. Es öffnet neue und interessante Chancen für Schweizer Unternehmen.

freihandelsabkommen china

Nach dreijährigen Verhandlungen, die im Januar 2011 eröffnet wurden, ist das neue Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der Volksrepublik China am 1. Juli 2014 in Kraft getreten. Gleichzeitig trat am 9. Juni 2014 das Abkommen über Arbeits- und Beschäftigungsfragen in Kraft.

Durch das FHA wird der gegenseitige Marktzugang für Waren und Dienstleistungen vereinfacht, der Rechtsschutz für geistiges Eigentum erhöht und allgemein die bilateralen wirtschaftlichen Beziehungen verbessert.

Stufenweiser Abbau von Zöllen

Mit Inkrafttreten sind die Schweizer Zölle auf chinesische Industriewaren abgeschafft worden. Neu haben auch chinesische Textilien und Schuhe zollfreien Zugang zum Schweizer Markt. Auf der anderen Seite wird ein grosser Teil der Schweizer Industrieexporte von chinesischen Zöllen ganz oder teilweise befreit. Einige Produkte werden erst mit Ablauf von Übergangsfristen von 5, 10, 12 oder 15 Jahren von chinesischen Zöllen befreit. Davon betroffen sind ausgewählte Produkte aus der Uhren-, Maschinen- und Chemiebranche.

Agrar- und Landwirtschaftsprodukte geniessen auf beiden Seiten Zollbefreiungen oder Vergünstigungen bei der Einfuhr. Schweizer Unternehmen profitieren beim Export von Milch- und Verarbeitungsprodukten (wie bspw. Babynahrung, Schokolade und Wein), sowie bei Butter, Rind- und Trockenfleisch. Die Schweiz gewährt Zollvergünstigungen beim Import von Basisagrarprodukten.

In den Genuss der neuen Zollbestimmungen kommen nur Produkte die als Ursprungsware gelten. Bei Industrieprodukten gilt der Wechsel der vierstelligen Zolltarifnummer oder eine Wertschöpfung von 40% im Inland als ursprungsbegründend. Die Details dazu sind in den Listenregeln im FHA festgehalten.

Chinesischer Markt als Chance

China ist weltweit der drittgrösste Abnehmer (nach EU und USA) von Schweizer Industrieprodukten. 2013 exportierte die Schweiz Waren im Wert von CHF 8.7 Milliarden nach China. Die Importe von China in die Schweiz betrugen CHF 11.4 Milliarden. Die wichtigsten Schweizer Exportprodukte kommen aus Uhren-, Maschinen- und Chemiebranche. Auch der Markt mit Dienstleistungen ist bedeutend (wie Unternehmensberatungen, Versicherungs- und Bankdienstleistungen). Der Dienstleistungshandel profitiert von der Übernahme der relevanten Regeln des GATS (General Agreement on Trade in Service) der WTO.
Weiterführende Informationen, sowie das komplette Freihandelsabkommen sind auf der Website des SECO abrufbar. Möchten sie online ein Unternehmen gründen? STARTUPS.CH unterstützt Sie dabei umfassend und effizient.

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