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Crowdfunding als Finanzierungsoption für Startups

Crowdfunding für Startups: Das Crowdfunding ist eine von zahlreichen Möglichkeiten für Startups sich Investorengelder zu sichern und ihre Finanzierungsziele zu erreichen. Statt auf einen grossen Investor, wird beim Crowdfunding auf viele kleine Geldgeber gesetzt. Eine gut durchdachte Crowdfunding-Strategie ist für Startups der Schlüssel zum Erfolg.

Finanzierungsvariante Crowdfunding

Crowdfunding ist nicht gleich Crowdfunding. Tatsächlich existiert die Finanzierungsvariante des Crowdfunding in unterschiedlichen Ausprägungen. Neben dem klassischen Crowdfunding kommen vor allem das Crowdinvesting und das Crowdlending zum Einsatz. Alle Formen zeichnen sich durch eine Schwarmfinanzierung aus. Die realisierten Gelder stammen demnach von einer Vielzahl an Investoren, die vergleichsweise kleine Beträge zur Verfügung stellen. Allerdings variiert die Gegenleistung, welche die Unterstützer vom betreffenden Unternehmen erhalten, je nach Art des Crowdfunding.

  • Klassisches Crowdfunding: Beim klassischen Crowdfunding werden die Unterstützer durch ein kleines nicht-finanzielles Dankeschön belohnt.
  • Crowdinvesting: Im Falle des Crowdinvesting erhalten die Unterstützer Anteile am finanzierten Unternehmen. Der grosse Unterschied zu herkömmlichen Investitionen besteht in der Höhe des Investitionsbetrags.
  • Crowdlending: Beim Crowdlending werden die Gelder der Unterstützer zu einem späteren Zeitpunkt durch das betreffende Unternehmen zurückgezahlt. Auch hier liegt der Unterschied zu herkömmlichen Darlehen im geringeren Finanzierungsbetrag.

Ein Startup, dass die Vorteile einer Schwarmfinanzierung nutzen möchte, muss sich also erst einmal für eine Form des Crowdfunding entscheiden. Anschliessend gilt es eine Crowdfunding-Strategie zu entwickeln.

Crowdfunding sorgfältig planen

Startups, die sich die betriebsnotwendigen Gelder auf dem Weg des Crowdfunding sichern wollen, brauchen eine klare Finanzierungsstrategie. Neben der Art des Crowdfunding müssen auch das Finanzierungsziel und die Crowdfunding-Kampagne festgelegt sowie eine entsprechende Finanzierungs-Plattform gewählt werden.

1. Finanzierungsziel festlegen

In einem ersten Schritt muss definiert werden, wie hoch der benötigte Finanzierungsbedarf ist. Zu diesem Zweck gilt es, die Kosten für Entwicklung, Produktion und Vermarktung eines Produkts oder einer Dienstleistung zu berechnen. Weil die Auslagen in der Regel höher ausfallen als erwartet, sollte auch eine angemessene Sicherheitsmarge einkalkuliert werden. Wenn der Finanzierungsbedarf feststeht, gilt es zu ermitteln, wie die Gelder realisiert werden sollen. Unternehmen müssen entscheiden, ob sie eine oder mehrere Finanzierungsrunden durchführen wollen und ob sie verschiedene Investitionsbeträge festlegen oder ihren Unterstützern freistellen, wie viel Mittel sie zur Verfügung stellen.

2. Crowdfunding-Kampagne planen

Um potenzielle Investoren für ihr Projekt zu gewinnen, müssen Startups eine gewiefte Crowdfunding-Kampagne ausarbeiten. Es geht darum, das Interesse der Unterstützer zu wecken. Ob Produktbilder, Werbetexte oder Videos, die Crowdfunding-Kampagne soll Interessenten ansprechen und überzeugen. Gut durchdachte und hochwertige Kampagnenbeiträge sind der Schlüssel zum Erfolg. Im Angesicht der Globalisierung sollten Startups zudem versuchen, auch ausländische Investoren zu gewinnen, etwa indem die Kampagne in unterschiedlichen Sprachen lanciert wird.

3. Crowdfunding-Plattform wählen

Die Planung der Crowdfunding-Kampagne geht Hand in Hand mit der Wahl der Crowdfunding-Plattform. Ob Kickstarter, Startnext oder Visionbakery, heutzutage existieren zahlreiche Crowdfunding-Plattformen. Bei der Wahl der richtigen Plattform ist Vorsicht geboten. Startups sollten insbesondere darauf achten, ob eine Plattform die «All-or-Nothing-Strategie» verfolgt, wie das beispielsweise Kickstarter tut. In diesem Fall gehen sämtliche Gelder zurück an die Unterstützer, wenn das gewünschte Finanzierungsziel nicht erreicht wird. Die Unterteilung des Finanzierungsziels in verschiedene Etappen kann hier Abhilfe schaffen. Ebenfalls zu beachten ist, wie hoch die Provision ist, welche die Crowdfunding-Plattform auf den erhaltenen Beträgen erhebt. Andernfalls droht eine böse Überraschung.

Crowdfunding für Startups

Das Crowdfunding ist nur eine von vielen Möglichkeiten für Startups ihre Finanzierungsziele zu erreichen. Für Unternehmer, die nicht auf einzelne grosse Investoren setzen, sondern eine Community von Geldgebern hinter sich wissen wollen, könnte Crowdfunding genau das Richtige sein.

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