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Amazon geht gegen das Schweizer Start-Up Amazee wegen angeblicher Verwechslungsgefahr vor

Das kleine Schweizer Start-Up Amazee bietet mit amazee.com eine Onlineplattform, auf der Projekte aller Art begründet und bekannt gemacht werden können und es anderen Nutzern ermöglicht, sich über laufende Projekte zu informieren und zu engagieren.
 

Amazee
 
Nun hat Amazee publik gemacht, dass der Online-Händler Amazon in den USA gegen Amazee wegen angeblicher Verwechslungsgefahr vorgehen will. Dies hat inzwischen zu einem breiten Medienecho (z.B. NZZ, 20 Minuten) geführt. Amazee hat auch schon ein Projekt zur Unterstützung lanciert.
Es sprechen gute Argumente für das Schweizer Start-Up, doch ein Verfahren in den USA könnte zu einer teuren Angelegenheit werden. Wie das Verfahren ausgehen wird scheint momentan vollkommen offen. Dieses Beispiel zeigt aber gut, wie wichtig es ist, vor der Gründung allfällige Kollisionen mit bestehenden Marken zu klären. Vgl. dazu unseren früheren Beitrag.
 

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4 Kommentare zu “Amazon geht gegen das Schweizer Start-Up Amazee wegen angeblicher Verwechslungsgefahr vor

  1. Ich finde es wirklich lächerlich, dass ein Riese wie Amazon es nötig zu haben scheint, sich an einem kleinen Startup wie amazee zu „vergehen“. Erstens besteht doch da nunmal beim besten Willen kaum Verwechslungsgefahr und selbst wenn sich doch mal jemand vertippen sollte, nimmt doch hier der eine dem anderen gar keine Kunden weg. Mir scheint die wollen nur irgendwie ihre Anwälte beschäftigen…

  2. … das ist die reale Geschäftswelt!
    Branding ist ein hartes Geschäft. Und man kann nie wissen, was aus amazee wird, daher ist es als Unternehmen wichtig, rechtzeitig auf mögliche, zukünftige Überschneidungen und mögliche Markenverletzungen zu reagieren. Hier geht es nicht um den „Kleinen“, sondern um das Prinzip und auch darum, Nachahmer von ähnlichen Wortspielen fernzuhalten. Dieses Risiko hätte sich amazee vorher klar werden sollen.

    Daher: bei der Namensfindung von einem Unternehmen oder Produkt vorher abklären, ob ein Risiko besteht, in einen Schutzbereich von einem anderen Unternehmen zu kommen (Marke, Gebrauchsmuster, etc.). Und in diesem Fall sogar international! Jetzt muss sich amazee mit Themen beschäftigen, die gar nicht zum Aufbau des Unternehmens beitragen, viel Geld kostet und die Top-Leute (Gründer) von ihrer eigenltichen Arbeit abhält.
    Also: vorher abklären und sich dem Konfliktpotenzial bewusst werden, anstatt nachher teuer dafür zu bezahlen (Zeit und Geld!). Solche Situationen kann ein Start-up in der Anfgangsphase eigentliche überhaupt nicht brauchen und sogar den Konkurs bedeuten.

  3. Pingback: Ein Überblick über den Schutz von geistigem Eigentum (Patentschutz, Markenschutz, Designschutz und Urheberrecht) - STARTUPS.CH - clever gründen | STARTUPS.CH - clever gründen

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