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5 wertvolle Tipps, die Sie beim Kündigungsgespräch beachten sollten

Das Kündigungsgespräch empfinden die meisten Menschen als unangenehmes Übel, dem muss aber nicht so sein. Wer gut vorbereitet in das Büro des Chefs geht, braucht sich vor dem Ausgang des Kündigungsgesprächs nicht zu fürchten. Im Idealfall gelingt es dem Arbeitnehmer nicht nur Erfahrungen, sondern auch wertvolle Referenzen aus der Anstellung mitzunehmen.

Vergangenes Jahr haben die Gründungszahlen nie da gewesene Rekordwerte erreicht. Viele Schweizerinnen und Schweizer haben die Covid-19-Pandemie genutzt, um sich selbstständig zu machen. Wer sein eigenes Unternehmen gründen will, muss aber zuerst seine bisherige Anstellung kündigen. Das notwendige Kündigungsgespräch empfinden Mitarbeitende meist als unangenehme Angelegenheit. Eine gute Vorbereitung erleichtert nicht nur das Gespräch, sondern hilft auch dabei, dem Chef in guter Erinnerung zu bleiben.

1. Bedanken Sie sich

Idealerweise ist das Kündigungsgespräch für beide Seiten produktiv und eine gute Möglichkeit, die Zusammenarbeit auf professionelle Art und Weise zu beenden. Dem Arbeitnehmer ist zu empfehlen, sich für die gemeinsame Zeit zu bedanken und einige positive Erfahrungen und Erlebnisse herauszustreichen. Das gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die nicht immer rosig waren. Auch wenn Sie aus Unzufriedenheit kündigen, war sicherlich nicht die gesamte Zeit von negativen Erfahrungen geprägt. Erzählen sie von ein oder zwei guten Erlebnissen, aber bleiben sie dabei immer ehrlich. Das Positive hervorzuheben, erleichtert den Abgang und lässt Sie in guter Erinnerung bleiben.

2. Gehen Sie selbstbewusst ins Gespräch

Vielen Arbeitnehmenden graut vor dem Kündigungsgespräch, weshalb sie bereits mit einer defensiven Haltung in den Dialog hineingehen. Ein gravierender Fehler. Als Mitarbeiter sollten Sie sich im Kündigungsgespräch nicht in die Ecke drängen lassen, sondern ihrem Vorgesetzten mit Respekt und auf Augenhöhe begegnen. Schliesslich ist es Ihr gutes Recht, das Unternehmen zu verlassen.

3. Bereiten Sie den Übergang vor

Wer mit einer „Nach mir die Sintflut“-Haltung in das Kündigungsgespräch hinein geht, riskiert sich nicht nur beim Chef, sondern auch bei den Kollegen unbeliebt zu machen. Überlegen Sie deshalb bereits vor dem Gespräch, wie Sie den Übergang für alle Beteiligten so einfach wie möglich gestalten können. Natürlich können sie die Details während des Gesprächs mit ihrem Vorgesetzten klären. Erste Ideen sollten Sie aber bereits mitbringen. Gegebenenfalls haben Sie während des Kündigungsgesprächs auch bereits die Chance, einen potenziellen Nachfolger vorzuschlagen.

4. Halten Sie sich mit Details zurück

Wenn die Kündigung eine Überraschung ist, kann es schon einmal vorkommen, dass der Chef unangenehme Fragen stellt. Warum gehen Sie? Wann haben Sie sich beworben? Wie sieht Ihre neue Position aus? Bei der Beantwortung dieser Fragen sollten Sie sich in Zurückhaltung zu üben. Seien Sie ehrlich, aber geben Sie nicht zu viele Details preis. Sie sind nicht verpflichtet, diese Fragen zu beantworten. Geben Sie das ihrem Vorgesetzten nötigenfalls freundlich, aber mit Nachdruck zu verstehen.

5. Bewahren Sie Ruhe

Trotz guter Vorbereitung kann es passieren, dass das Kündigungsgespräch nicht wie geplant verläuft. Manche Chefs erkennen den Wert eines Angestellten erst, wenn es zu spät ist und versuchen den Mitarbeitenden im finalen Gespräch mittels einer Beförderung oder Gehaltserhöhung doch noch zum Bleiben zu überreden. Andere wiederum nehmen die Kündigung persönlich und werden ausfallend. So oder so sollten Sie Ruhe zu bewahren. Schlagen Sie sich im Falle eines Angebots Bedenkzeit aus und bleiben Sie auch im Angesicht persönlicher Attacken professionell.

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2 Kommentare zu “5 wertvolle Tipps, die Sie beim Kündigungsgespräch beachten sollten

  1. Die Formulierung – „…sondern auch wertvolle Referenzen aus der Anstellung mitzunehmen“ finde ich riskant. Auch wenn man sich selbständig macht, hat man die Konkurrenzklauseln aus dem Anstellungsvertrag zu erfüllen – ansonsten kann das sehr unangenehm werden. Das bezieht sich auch auf Kundenkontakte…
    Ein Kunde für den ich bei der bisherigen Firma gearbeitet habe dann als Referenz in der eigenen Firma zu verwenden – eigentlich auch problematisch, da ja kein Auftragsverhältnis zwischen den Firmen bestand…
    Zudem: gewisse Referenzen lohnen auch nicht, da vielfach alle Konkurenten auch mit denselben Firmen zusammengearbeitet haben. Z.B in der Finanzbranche haben fast alle schon mit den Grossbanken zusammengearbeitet – also ist das kein USP.

    • Werter Herr Jehle

      Die Formulierung bezieht sich darauf, dass man den/die Vorgesetzten (nicht etwa die Kunden) als Referenz für gute Arbeit nennen kann, wenn man sich diesem/n und der Firma gegenüber auch beim Kündigungsgespräch respektvoll zeigt. Ob und wann sich dies lohnt, ist natürlich situationsabhängig.

      STARTUPS.CH

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