Schweizer KMU blicken optimistisch in die Zukunft
Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) blicken eher optimistisch in die Zukunft. Ein Grossteil schätzt ihre Geschäftslage eher positiv ein, doch bereiten die Unsicherheiten bezüglich der Weltwirtschaftsentwicklung nach wie vor Sorgen.
Zuversichtlicher Blick in die Zukunft
Im KMU-Barometer, das von Ernst & Young erstellt wurde, erwartet jedes dritte KMU in den kommenden sechs Monaten eine Verbesserung der Geschäftslage. Nur 9% rechnen mit einer Verschlechterung. Zuversicht herrscht vor allem bei den Industrie- und Handelsunternehmen, während der Bau- und Energiesektor deutlich pessimistischer ist. Im Allgemeinen bewerten mehr als 90% der KMU ihre aktuelle Geschäftslage als positiv.
Bezüglich der allgemeinen Lage rechnet die Mehrheit von 59% der Befragten damit, dass die Wirtschaftslage in der Schweiz im Jahr 2013 unverändert bleibt.
Arbeitsmarkt kühlt sich ab
Die Erwartungen der Unternehmer bezüglich der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sind verhalten. Gegenüber der letzten Befragung ist der Anteil derer, die von steigenden Mitarbeiterzahlen ausgingen deutlich gesunken (von 24% auf 16%), während der Anteil der KMU, die von einer sinkenden Tendenz ausgehen deutlich gestiegen ist (von 6% auf 9%). Es zeichent sich also ab, dass die Unternehmen in nächster Zeit eher zurückhaltend sein werden mit Neueinstellungen. Speziell im Bereich Bau/Energie sowie im Handel wird die Entwicklung am Negativsten beurteilt.
Fachkräfte dringend gesucht
Die Unternehmen haben Mühe damit, genügend qualifiziertes Personal zu finden. 70% der Befragten gaben an, für sie sei die Suche nach qualifizierten Mitarbeitenden eher schwer oder sogar schwer. Nur 30% bezeichneten die Rekrutierung von geeignetem Personal als leicht oder eher leicht. Besonders gesucht werden Fachleute im Sektor Bau/Energie, währenddem der Dienstleistungssektor nicht ganz so stark vom Phänomen betroffen ist. Fast die Hälfte der KMU befürchtet wegen dem Fachkräftemangel auch Umsatzeinbussen.