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Was sind Abschreibungen? Zweck und Ursachen

aktualisiert am 19. November 2012
 
Inhalt des Beitrags ist einerseits die Beantwortung der Frage „Was sind Abschreibungen?“ und andererseits die Antwort zu dessen Zweck und Ursachen.

Abschreibungen

Was sind Abschreibungen und warum sind sie nötig

Anlagegüter wie Maschinen, Fahrzeuge, Mobiliar, EDV-Anlagen, welche über mehrere Jahre genutzt werden, verbucht man bei deren Kauf als Zunahme der Aktiven. Die Sachanlagen werden dabei zum Anschaffungswert (Einkaufspreis zzgl. Bezugs- und Montagekosten) verbucht. Mit der Zeit vermindert sich der Wert dieser Anlagegüter.

Ursachen für die Wertabnahmen im Sachanlagevermögen sind im Wesentlichen:
– Abnützung durch Gebrauch (z.B. bei einem Fahrzeug)
– technischer Fortschritt (z.B. bei einer EDV-Anlage)

Die Wertverminderungen auf den Sachanlagen werden als Aufwand über die Abschreibungen verbucht. In Wirklichkeit entwerten sich die Anlagen fortlaufend. Aus Praktikabilitätsgründen werden in der Buchhaltung die Wertverminderungen in der Regel nur am Ende einer Periode erfasst.

Mittels Abschreibungen werden folgende Zwecke verfolgt:
– Das Anlagevermögen soll in der richtigen Höhe in der Bilanz erscheinen.
– Der Gewinn oder Verlust soll durch die Erfolgsrechnung periodengerecht ermitelt werden.
– Sicherstellung von flüssigen Mittel für den Ersatz des Anlagevermögens
 

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7 Kommentare zu “Was sind Abschreibungen? Zweck und Ursachen

  1. Hallo, varieren die Abschreibungen nicht je nach Kanton? Gibt es einen generellen Link (Website), wo diese Informationen im Einzelnen für die jeweiligen Kantone aufgeführt sind?

    • Guten Tag

      Prinzipiell stützen sich die kantonalen steuerlichen Abschreibungen auf Art. 62 DBG.
      Die ESTV hat ein Merkblatt herausgegeben mit den maximalen steuerlichen Abschreibungen. Sie finden dieses hier (Merkblatt A – Geschäftliche Betriebe).

      Zudem wird rein buchhalterisch zwischen linerarer und degressiver Abschreibung unterschieden. Bei der linearen Abschreibung bleibt der Abschreibungsbetrag jedes Jahr gleich hoch. Als Basis dient jeweils der Anschaffungswert. Dieser wird durch die Nutzungsdauer geteilt, um den Abschreibungssatz zu erhalten.

      Bei der degressiven Abschreibung wird der Abschreibungsbetrag jedes Jahr kleiner. Diese Methode eignet sich insbesondere für Anlagen, welche in den ersten Jahren rasch an Wert verlieren (beispielsweise Fahrzeuge oder elektronische Geräte).

      Freundliche Grüsse
      Deborah Rosser

  2. Folgende Fragen zu der Abschreibung.
    Zwei voll abgeschriebenen Fahrzeugen hatte ich im Jahr 2015 immer noch im Betrieb (buchhalterisch nicht mehr).
    1. Ein Fahrzeug habe ich Ende 2015 an einem Händler verkauft.
    2. Das zweite Fahrzeug ist nach einer (Unfall) Totalschaden an die Versicherungsgesellschaft zu Eigentum überlassen. Die Versicherung hat mir eine Entschädigung für das Fahrzeug geleistet.
    Meine Fragen:
    Wie muss ich die zwei geschäftsfälle buchhalterisch erfassen?
    Muss ich MWST abliefern, wenn Ja, was für Satz? Ich rechne MWST Pauschal.
    Herzlichen Dank für eine Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Prenrecaj

    • Guten Tag

      Die Fahrzeuge müssten mit dem Buchungssatz „Bank/Fahrzeuge“ ausgebucht werden. Der Ertrag aus dem Verkauf des Fahrzeuges an den Händler sowie der Ertrag aus der Entschädigungszahlung der Versicherung ist über das Konto „ausserordentlicher Ertrag“ zu buchen und mit der MwSt (Ihr Saldosteuersatz) abzuechnen.

      Freundliche Grüsse
      Deborah Rosser

  3. Guten Tag,
    vielen Dank für den sehr informativen Artikel.
    Eine Rückfrage bitte, wenn man nur eine sehr kleine Nebentätigkeit hat und daher keine doppelte Buchführung mit einem Programm, sondern einfach auf dem Hilfsblatt A (in diesem Fall des Kantons Zürich).
    Wo trage ich bei den Geschäftsaufwendungen den Restwert von veräusserten Anlagegütern ein?
    Beispiel:
    Angenommen ich habe einen PC im Anlagevermögen mit Wert zu Beginn des Jahres von 500 CHF. Im Laufe des Jahres habe ich diesen für 300 CHF verkauft.
    Die 300 CHF Erlös habe ich im Hilfsblatt A unter 4.1 „Bank“ eingetragen, da sie überwiesen wurden.
    Bei der Abschreibungstabelle habe ich einen Abgang von 500 CHF eingetragen, so dass sich der Restwert Null ergibt.
    Aber: dieser Abgang wird nicht in die Geschäftsaufwendungen übernommen, so dass am Ende ein Gewinn von 500 CHF bleibt, wo doch eigentlich ein Verlust von 200 CHF vorliegt.
    Vielen Dank schon jetzt für Ihre Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Marc

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